Menschen mit Behinderungen sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, Gewalt in verschiedenen Lebensbereichen zu erfahren. Das Ziel ist daher: die uns anvertrauten Menschen zu schützen und adäquat auf besondere Vorkommnisse zu reagieren. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir an unserer Einrichtung ein Schutzkonzept.

Am 17. März haben sich Lehrkräfte, Schulbegleitungen und Kinderpflegerinnen im Turnraum zusammengesetzt, um am Schutzkonzept zu arbeiten, Situationen einzuordnen und sich für die Thematik zu sensibilisieren. In einem sehr produktiven Prozess wurden Risiken analysiert (z.B. bei der Pflege, während der Busfahrt, in der Kommunikation) und anhand konkreter Beispiele besprochen, ab wann ein Verhalten eine Grenzüberschreitung darstellt. Alle Teilnehmer:innen stellten am Ende fest, dass sie jetzt wieder ein wacheres Auge auf Situationen haben, in denen grenzüberschreitendes Verhalten auftreten könnte.
In Kleingruppen überlegten sich die Mitarbeiter:innen mögliche Risiken für das Auftreten grenzüberschreitenden Verhaltens.
Alles in allem war es ein sehr gewinnbringender Nachmittag, der zum Schutz unserer Kinder und Jugendlichen beiträgt.